Tierische Jugend
Hier ein paar Links und Berichte für alle Kinder & Jugendliche, die mehr über das Thema "Tier- & Umweltschutz" wissen möchten:
www.schueler-fuer-tiere.de
www.schule-und-tierschutz.de
September 2011

Auch im Urlaub macht Tierschutz seeeeeeeeeeeeeeehr müde ((o:
April 2011:
...kaum auf eigenen Pfoten, schon gibt es den ersten Unterricht im Grundgehorsam durch unser jüngstes Tierische-Jugend-Mitglied und Nachwuchs-Hundetrainerin CELINE ;-)

November 2010:
Gespannt lauschen diese 3 Vertreter der TJ ("Tierische Jugend"), was der Herr Papa als 1.Vorsitzender
als bisheriges Amts-Resumée verkündet!
Die TIERISCH GRENZENLOS - T-Shirts stehen auch unserer Jugend super... :-) schick!

Zugegeben:
2 von 4 Hundejecken auf diesem Foto (aufgenommen beim Rudel-Gassi während des 1.Vereinsfestes "fans & friends" am 13.11.2010 in Streitberg)
sind nicht mehr ganz so jugendlich,
aber sie wären es doch gerne noch !
;O)

Spätsommer 2010:
Hallo Tierfreunde,
wir sind Max (11 Jahre), Carlotta (8 Jahre), Ana (6 Jahre) und Sophie (4Jahre). Wir 4 kümmern uns zusammen mit unserer Mama um die Vermittlungs-Welpen DON und TONI. Sie sind zwei richtige
Wonneproppen! Wir können gar nicht verstehen, wie Menschen Hunde in die Mülltonne werfen können.
Bei der Erziehung helfen uns unsere Hunde Beltxa (Labrador) und Alma (Podenco-Mix) und unsere 6 Katzen. Die Hunde zeigen ihnen, wie man sich in einem Rudel zu verhalten hat. Die beiden Kleinen sind
nämlich immer sehr frech und beissen den Grossen in die Füsse. Beltxa und Alma zeigen ihnen dann auf Hundeart, dass man das nicht machen darf.
Die Katzen spielen gerne mit den beiden Hündchen (sie sind ja noch ganz klein, kleiner als eine Katzen). Aber Don und Toni wissen auch, dass Katzen böse werden können, wenn man sie nicht in Ruhe
schlafen lässt. Vor unserem Hasen Felix haben die beiden auch keine Angst, den finden sie gar nicht interessant.

Wir 4 haben ganz viel Spass mit den beiden Hunden. Jetzt fressen sie auch schon richtiges Futter und müssen nicht mehr alle 2 Stunden mit der Flasche gefüttert werden (was uns aber immer viel Spass
gemacht hat).
DON ist ein Junge und richtig frech aber wenn er müde wird schläft er am liebsten bei uns auf dem Sofa.
TONI ist ein kleines Mädchen, sie sieht mit ihren Knopfaugen aus wie ein Spielzeug.
Wir alle hier würden uns sehr freuen, wenn DON und TONI ein schönes Zuhause bekommen. Sicher werden wir dann weinen, wenn wir sie auf die grosse Reise zu Euch schicken, aber wir lassen sie gerne
gehen.
Bei uns zu Hause haben wir schon ganz viele kleine Tiere aufgezogen und sie dann weitergegeben. Unsere Mama sagt uns immer, wir müssen ja Platz machen für die nächsten und es ist wirklich unmöglich
alle Tiere zu behalten, die wir finden. In diesem Frühling hatten wir 4 Welpen, die jemand in einem Sack in den Fluss geworfen hatte, sie haben alle (ausser einem, der leider gestorben ist), ein
schönes zu Hause gefunden. Letztes Jahr hatten wir 2 Welpen aus einer Mülltonne. Die beiden durften soger zusammen bleiben und wohnen jetzt auf einem grossen Gestüt in Deutschland. Ja, so könnten wir
Euch viele Geschichten erzählen...
Aber nun wollen wir 4 gerne für DON und TONI eine schönes zu Hause haben (damit wir wieder Platz haben), es sind zwei ganz tolle Hunde, die von Anfang an immer mit Kindern, Hunden und Katzen in
Kontakt waren und nun jemanden brauchen, der ganz viel Geduld und Liebe für sie haben kann.
Danke!

Man ist nie zu jung
für Tierschutz ! (o:

Helena schreibt über ihre Erfahrungen in der Auffangstation "Refugio Esperanza" , Ostern 2010:
Es war angenehm warm an dem Tag als wir von Bamberg aus nach Spanien los fuhren. Vorher haben wir noch viele Futter- und Sachspenden und natürlich auch Geldspenden in Alina´s kleinen Kastenwagen eingepackt.
Zwei volle Tage sind wir nur gefahren und gefahren. Ab und zu haben wir im Auto ein kleines Päuschen und ein Schläfchen gemacht, da ich Alina leider beim Fahren noch nicht ablösen durfte. Auf der Fahrt vertrieben wir uns die Müdigkeit und die Langeweile (Alina hat kein Radio im Auto!) unter anderem mit Singen, Reimen und Tiernamen überlegen.
Endlich in Crevillente (bei Alicante) angekommen wurden wir freudig von Martina und Lambert Hagen begrüßt und auch der Hundehaufen unter meinem Fuß konnte mich nicht davon abhalten sofort die Finca und die Plantage mit ihren vielen Zwingern und Ausläufen zu erkunden. Die beiden deutschen Auswanderer Martina und Lamberg haben vor 10 Jahren angefangen dieses Refugio für die armen Hunde, und teilweise auch Katzen, in Spanien aufzubauen.
2 Wochen, das sind 14 Tage, also 336 Stunden, oder 20160 Minuten, macht zusammen genau 1209600 Sekunden!!! So viel Zeit verbrachte ich mit Alina in diesem Auffanglager um Martina und Lambert zu helfen. Wir wohnten in einem kleinen Wohnwagen (mit Fernseher), den Martina für Helfer auf dem Gelände stehen hat.
Zu dieser Zeit waren an die 90 Hunde bei Martina untergebracht und das ist für sie und ihren Mann gar nicht so einfach. Martina arbeitet nämlich tagsüber in einer Tierklinik, denn von irgendwas müssen sie ja auch leben. Lambert ist bereits in Rente und kümmert sich in dieser Zeit um das Refugio. Aber in diesen Osterferien hatten die beiden ja uns als Helfer an der Hand.
Wir haben haben gemeinsam die Hunde versorgt, sie in die Ausläufe gebracht, die vielen, vielen Hundehäufchen eingesammelt, geputzt, die Hunde gestreichelt und mit ihnen gespielt. Ab und zu muss sich dann auch um einen Neuzugang gekümmert werden. Annehmen, ansehen, entflohen, entwurmen, taufen und dann, wie meine Penelope, selbst adoptieren! Das geht in meinem Fall natürlich nur ein Mal! Denn wenn ich jedes Mal mit einem neuen Hund komme, lassen mich meine Eltern nicht mehr zum Helfen nach Spanien! Desweiteren haben wir Zwinger gefliest (ja, selbst Fliesenlegen habe ich dort von Lambert gelernt!), Orangen von der Plantage geerntet, gekocht und uns um Straßenhunde gekümmert.
Es war eine ganz neue und wichtige Erfahrung für mich. Dort in Spanien war es kein Urlaub mit Sonnen und Baden am Strand, sondern es hieß jeden Tag: arbeiten, helfen, und dann zur Abwechslung auch mal wieder ausruhen zum Auftanken. Aber dafür waren wir ja schließlich dort, denn Martina und Lambert können jede Unterstützung gebrauchen.
Auch wenn es anstrengend war, wir wurden jeden Abend mit einem wundervollen Essen belohnt. Und wenn man in die Augen der Tiere sieht, dann weiß man ganz genau warum man das tut. Es kommt tausendfach zu einem zurück!
Leider sieht man in Spanien nicht nur Palmen, Meer und schöne Landschaften sondern auch viele gequälte, kranke oder überfahrene wilde und ausgesetzte Hunde. Das musste ich auch irgendwie wegstecken und habe dabei natürlich auch einige Tränen vergossen. Wenn man aber den ein oder anderen retten kann, oder gar einem ganzen Wurf Hundewelpen samt Mama zu einem neuen Leben verhelfen kann, dann hat sich doch wieder alles ausgezahlt.
Leider kann man nicht alle retten, aber für jedes in Sicherheit gebrachtes Tier macht es doch einen großen Unterschied ob man die Augen vor diesem Problem verschließt oder ob man anpackt und hilft!
Ich suche schon jetzt wieder nach einer Möglichkeit zu Martina zu gehen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Vielleicht kann ich mir einen günstigen Flug zusammen sparen!?
Martina und Lambert sind 365 Tage im Jahr nur für die Tiere da!
Wenn auch du richtigen Tierschutz betreiben möchtest, dann schau nicht weg, sondern versuche immer und überall für die Rechte der Vierbeiner zu kämpfen. Das fängt schon bei uns vor der Haustüre an!
„Tierisch grenzenlos“ helfen, das ist auch mein Ziel!
Eure Helena
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Der Alltag in einer „Pflegefamilie“
Es ist anders, ungewohnt, ja manchmal sogar ungerecht!
Doch so ist es, wenn die ganze Familie volles Programm „tierischen“ Tierschutz betreibt.
Mein Vater ist 1. Vorsitzender des Vereins und meine Mutter hilft ihm und macht den ganzen anfallenden Bürokram für den Verein. Auch wir Kinder versuchen mit anzupacken und noch den Überblick über die ganzen Hundenamen die hier immer durch den Raum fliegen zu behalten.
Meine Eltern haben nämlich mit einigen lieben und ebenso aktiven „Tierschutz-Bekannten“ zusammen den Tierschutzverein Tierisch Grenzenlos e. V. gegründet.
Bei der ganzen Vereinsarbeit kommen schon mal wir Kinder etwas zu kurz. Aber wir werden es überleben, denn soooooo klein sind wir ja auch nicht mehr. Meine Schwester Antonia ist 17 Jahre alt, meine Schwester Helena 15 Jahre und ich bin mit 13 Jahren der Jüngste unserer Familie. Und auch wir Kids sind voll mit im Vereinsgeschehen dabei.
Wir haben auch immer wieder Pflegehunde bei uns. Pflegefamilien sind ganz wichtig im Tierschutz, denn da können die Tiere (Hund oder Katze) zur Ruhe kommen, viele alltägliche Sachen lernen, Grunderziehung erhalten und manche müssen auch erst wieder Vertrauen zum Menschen fassen. Von einer Pflegefamilie aus haben die Vierbeiner dann wesentlich bessere Möglichkeiten in eine liebe Familie vermittelt zu werden. Bei uns lernen die Hunde auch, dass Katzen mit zur Familie gehören. Das ist ganz wichtig, falls Interessenten einen katzenverträglichen Hund suchen. Auch über die Eigenschaften und das Wesen eines Tieres kann die Pflegefamilie viel besser Auskunft geben als ein Auffanglager. Viele Menschen möchten ihren neuen Mitbewohner auch erst gerne persönlich kennen lernen und nicht nur nach Bild und Kurzbeschreibung im Internet aussuchen.
Wenn die sogenannten „Pflegis“ dann eine eigene Familie gefunden haben fließen bei uns schon mal die Tränen beim Abschied. Schließlich hängt man ja an jeder Fellnase und hat sie auch ein Stück weit in ein neues Leben begleitet.
Mit den Familien unserer Pflegehunde haben wir auch immer noch Kontakt und sie schicken uns Bilder oder holen sich Rat bei meinen Eltern. So können auch wir mitbekommen wie sich die kleinen Racker weiterentwickeln und wie gut es ihnen hier in einer Familie geht. Die meisten Tiere waren so ein Leben vorher nicht gewohnt und sollen es jetzt in vollen Zügen genießen können.
Werdet auch ihr zur „Pflegefamilie“ und helft mit für viele arme Fellchen, ob Hund oder Katze, ein neues Zuhause zu finden!
Euer Simon
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Tierisch Grenzenlos e.V.

