Vermittlungsablauf

Falls Sie sich näher für eines der von uns vorgestellten Tiere interessieren, so wenden Sie sich bitte telefonisch oder schriftlich an uns. Sollten sich Ihre Gegebenheiten & Wünsche laut vorab ausgefülltem Fragebogen dann augenscheinlich mit den individuellen Bedürfnissen des Tieres decken, so erfolgt ein häuslicher Besuch in Ihren Räumlichkeiten. Dieser ist der Vermittlung vorgeschaltet und liefert uns einen ersten Eindruck der neuen Familie und des zukünftigen Lebensraumes unseres Schützlings.

Uns ist eine harmonische Mensch-Tier-Beziehung ein primäres Anliegen und auch die jeweils gegebene Wohnsituation ist in Bezug auf das Tier individuell zu berücksichtigen. Wir machen es uns zur Aufgabe für jedes uns anvertraute Tier die passenden Menschen zu finden, damit eine lebenslange, einmalige Beziehung erwachsen kann.

Tierisch Grenzenlos Tiere sind gut vorbereitet
Selbstverständlich werden unsere Tiere alle altersentsprechend geimpft, gechipt, prophylaktisch gegen Parasitenbefall behandelt, erwachsene Tiere möglichst kastriert und auf die sogenannten “Mittelmeerkrankheiten” (auch Reisekrankheiten genannt) getestet in die Hände ihrer neuen Familien gegeben. Die Antikörper-Tests auf die jeweils endemischen „Mittelmeerkrankheiten“ sind bei sehr jungen Hunden noch nicht aussagekräftig, da sie noch Antikörper des Muttertieres im Blutkreislauf haben könnten. Aus diesem Grund entfallen natürlich die entsprechenden Tests bei Welpen oder sehr jungen Hunden unter ca. 7 Monaten. Bei der Vermittlung unkastrierter Jungtiere wird im Tierschutz-Abgabevertrag eine Kastrationsvereinbarung getroffen, diese gilt dann als Grundvoraussetzung für das Zustandekommen einer Übergabe.

„Wir lehnen Euch nicht ab, etwa weil ihr berufstätig seid,
sondern halten euch für gut organisiert, weil ihr Beruf, Familie und Tier unter einen Hut bekommt.
Wir lehnen euch nicht ab, weil ihr zu jung seid,
sondern finden es toll, dass ihr schon jetzt ein so verantwortungsvolles und zeitintensives „Hobby“ in Angriff nehmen wollt.
Wir lehnen euch nicht ab, weil ihr zu alt seid,
sondern finden es toll, dass ihr auch jetzt noch die Verantwortung für ein „tierisches“ Familienmitglied tragen wollt und euch damit nebenbei noch fit haltet.
Wir lehnen euch nicht ab, weil ihr keinen Garten habt,
sondern suchen mit euch zusammen die passende Hundenase aus, während wir euch dafür bedauern, öfter als  Gartenbesitzer Gassi gehen zu müssen.
Wir lehnen euch nicht ab, weil ihr in einer Stadt wohnt, sondern setzen voraus, dass ihr mit euren Hunden nicht durch die Straßen lauft, sondern in Felder, Wiesen & Wälder und an Flussufer fahrt, um den Hunden tagtäglich herrliche Spaziergänge und die nötige Auslastung zu bieten.
Es gibt für jeden Topf den passenden Deckel – und für euch die richtige Hundenase, garantiert! Wir freuen uns über eure baldige Kontaktaufnahme“


Vor der Einreise des Tieres
Der Schutzvertrag und die Schutzgebühr werden im Vorfeld der Einreise zum SCHUTZ des Tieres durch Sie unterzeichnet und gezahlt.

Bitte erkundigen Sie sich auch im Voraus, denn es gibt keine bundeseinheitliche Regelung zu Sachkundenachweisen für Hundehalter.
In den jeweiligen Landesgesetzen und Verordnungen sind dann z. B. Nachweise für Hundehalter vorgeschrieben, die sich jedoch voneinander unterscheiden sowohl im Inhalt als auch in den sich daraus ergebenden Rechten und Konsequenzen für Hundehalter und Hund.
Zum Beispiel ist in NRW ein Sachkundenachweis Voraussetzung für das Halten von Hunden über 20 kg Gewicht, bzw. über 40 cm Widerristhöhe! Der Nachweis der Sachkunde kann auch durch die Sachkundebescheinigung eines anerkannten Sachverständigen, einer anerkannten Sachverständigen Stelle oder von durch die Tierärztekammern benannten Tierärzten erteilt werden.
Auch in Niedersachsen ist seit 1. Juli 2013 ein Sachkundenachweis über eine theoretische und praktische Prüfung für alle Hundehalter erforderlich!

Wie setzt sich die Schutzgebühr zusammen?
Die Schutzgebühr sollte in der Regel die  finanziellen Auslagen für das jeweilige Tier decken. Der Tierschutzverein Tierisch Grenzenlos e. V. und dessen gesamtes Team agieren vollständig ehrenamtlich und verfolgen keine Gewinnabsichten.
Alle getroffenen Ausreisevorbereitungen für das Tier und die Reisekosten bis nach Deutschland sind in der Schutzgebühr enthalten.
Entscheiden Sie sich für ein altes, krankes oder sonst schwer beeinträchtigtes Tier, so werden wir die Schutzgebühr selbstverständlich individuell mit Ihnen besprechen, ebenso bei Katzen & Kleintieren.

EU-Heimtierausweis inklusive
Mit dem blauen EU-Heimtierausweis und allen oben genannten Vorkehrungen ausgestattet können unsere Schützlinge dann endlich auf die Reise ins neue Leben gehen. Diese wird teilweise auf dem Landweg, oft aber auch mit dem Flugzeug geschehen. Wir sind stets bemüht einen Ihrem Wohnort nahe gelegenen Ankunftsort zu organisieren.
Bei weiteren Fragen zum Vermittlungsablauf haben unsere Teammitglieder stets ein offenes Ohr für Sie!


TASSO-Meldung, um das Haustier im Verlustfall zu schützen!

“Man kann ein Tier nicht vor dem Weglaufen schützen. Aber davor, nicht mehr zurückzukommen.” (Philip McCreight, Leiter TASSO-Zentrale)

http://www.tasso.net/Tierschutz/Registrierung

Was hat Registrierung mit Tierschutz zu tun?

Fehlende Registrierung der Heimtiere kostet jährlich 20 Millionen Euro.

Mehr als 400.000 “herrenlose“ Fundtiere landen in den Tierheimen oder werden von privaten Findern beherbergt. Nur jedes zweite Haustier ist registriert und damit im Verlustfall geschützt. Und das, obwohl alle Leistungen von TASSO vollkommen kostenlos sind. Alle anderen vermissten Tiere können im Fall der Fälle nur sehr schwer oder gar nicht an die Halter zurückvermittelt werden. Sie landen in Tierheimen, wo sie manchmal viele Tage, Wochen oder sogar Jahre ihr Dasein fristen müssen. Die Kosten für die Unterbringung der unregistrierten Fundtiere belaufen sich hochgerechnet auf 20 Millionen Euro pro Jahr.
 
Katzen laufen 10-mal so häufig weg wie Hunde. Aber nur jede 5. Katze ist registriert.
 
Nur jede 5. Katze in Deutschland ist registriert. Das bedeutet, dass 4 von 5 Katzen oder 6,1 Millionen Samtpfoten im Verlustfall wahrscheinlich nicht mehr nach Hause finden. Dabei laufen Katzen 10-mal so häufig weg wie Hunde. Aber nur 20 Prozent aller Katzen in Deutschland sind überhaupt registriert. Völlig unverständlich, da hunderttausende entlaufene Katzen problemlos zurückvermittelt werden könnten, wenn sie nur registriert wären. 
(Quelle: www.tasso.net)